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Aktuelle Meldungen aus Finnland: 18.12.2009

Tallink weist Kritik finnischer Medien zurück

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Tallink widerspricht finnischen Medien

Der Konzern Tallink sieht sich zu Unrecht der Kritik finnischer Medien ausgesetzt und wehrt sich gegen Vorwürfe.

Das estnische Fährunternehmen Tallink hat die Vorwürfe finnischer Medien zurückgewiesen, der Konzern sei nicht in der Lage, seine Kredite zu bedienen.

"Wir haben uns bemüht, so offen wie möglich zu sein und Rede und Antwort zu stehen. Die grosse Aufmerksamkeit seitens finnischer Medien kam für uns jedoch unerwartet. Dabei wurde der Schwerpunkt ständig nur auf mögliche negative Punkte gelegt, während positive Entwicklungen bei unserem Unternehmen in den Hintergrund getreten sind", sagte Tallink-Pressesprecherin Luulea Lääne an die Adresse der finnischen Kritiker gerichtet.

So sei die Zahl der Passagiere bei Tallink gestiegen, der Rückgang im Frachtaufkommen verlangsame sich und das Programm zur Erneuerung der Flotte sei erfolgreich abgeschlossen worden.
"Unser Geschäftsmodell ist stark und funktioniert, und wir haben genug Reserven – auch für schwierige Zeiten", sagte Lääne.

Tallink hatte in der vergangenen Woche in einer Mitteilung an die Börse Änderungen bei den Kreditverträgen mit 15 Banken angekündigt.
Daraufhin titelte die finnische Online-Wirtschaftszeitung "Taloussanomat": "Damit beginnen die Probleme von Tallink" und Kauppalehti, das renomierteste Wirtschaftsfachblatt Finnlands "Kauppalehti" schrieb sogar: "Der grösste Fährbetreiber im Ostseeraum Tallink ist in den schwersten Sturm seiner Geschichte geraten".
Andere Zeitungen verwiesen ausserdem auf den Kursverfall der Tallink-Aktie.

Die Entwicklung bei Tallink wird in Finnland stets mit grosser Aufmerksamkeit verfolgt: Zum einen betreibt die Gesellschaft wichtige Fährlinien von Finnland nach Schweden, Estland und Deutschland, zum anderen übernahm Tallink vor einigen Jahren die Kontrolle beim finnischen Traditionsunternehmen Silja.

Quellen:

(18.12.2009, 22.00 Uhr)

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