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Die beiden finnischen Holzkonzerne "Stora Enso" und "Metsäliitto" sind vom Kartellamt "Kilpailuvirasto" zu Bussgeldern in Millionenhöhe verurteilt worden.
Die Wettbewerbshüter sahen es als erwiesen an, dass es im Zweitraum 1997 bis 2004 zwischen den beiden Konzernen zu illegalen Preisabsprachen kam.
Stora Enso wird deshalb zur Zahlung von 30 Millionen Euro verurteilt, Metsäliitto muss 21 Millionen Euro zahlen.
Ausgelöst wurde der Skandal durch eine Selbstanzeige von Konkurrent "UPM", der aus diesem Grund straffrei ausging, während die beiden anderen Unternehmen in das Fadenkreuz der Ermittler gerieten.
Untersucht wurde zunächst der Handel mit Holz und Papier auf den internationalen Märkten.
Nach mehreren Razzien in Büros der Unternehmen beschränkten sich die Ermittlungen schliesslich auf den Handel mit Holz auf dem Binnenmarkt.
Metsäliitto räumte einen Teil der Vorwürfe ein und erhielt deshalb auch eine niedrigere Strafe als die deutlich uneinsichtigere Stora Enso.
(07.12.2009, 12.00 Uhr, Quelle: Kilpailuvirasto)
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