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Finnland-Nachrichten August 2009: 06.08.2009

Die Idee von der Helsinkier Zugschlaufe

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Zukunftspläne der finnischen Bahn für Helsinki

Der Bahnhof der finnischen Hauptstadt Helsinki ist ein zentraler Verkehrsknotenpunkt Suomis.
Täglich steigen hier ca. 85.000 Reisende ein und aus.
Es gibt zahlreiche Ideen, die Zugverbindungen zu erweitern.
Aber die Enge des flaschenförmigen Hauptbahnhofes beschränkt die Möglichkeiten dazu.

Nun gibt es bei den Streckenplanern den Gedankenansatz, unter dem Zentrum von Helsinki eine etwa 7,5 Kilometer lange tropfenförmige Zugschlaufe zu bauen.
Von dieser, auch Pisara (Tropfen) genannten Strecke, könnten dann neue Zugnetze abgehen.
Sie würde die nötige Bewegungsfreiheit schaffen.

Noch ist die Pisara-Strecke und die Vorstellung Nahverkehrszüge in U-Bahnen umzuwandeln, eine Vision, deren Kosten nicht genau abschätzbar sind.
Man rechnet vorerst mit 250 Millionen Euro.
Das Projekt könne aber wesentlich teurer werden, da besonders der Bau der Tunnel sehr kostenintensiv sein kann.
Und noch gibt es in den zuständigen Stellen keine einhellige Meinung zur Pisara-Schlaufe.
Für die Reisenden ist es aber gut zu wissen, dass man sich mit den vorhandenen Engpässen nicht abfindet, sondern kreativ nach gangbaren Lösungen sucht, um das Schienennetz und damit die Bahnverbindungen zu optimieren.

(06.08.2009, 08.00 Uhr, Quelle: Vartti 6.8., S.4 )

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