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Särkisalmi ist ein kleines, eher unscheinbares, südkarelisches Dorf, an der Kreuzung der Fernverkehrsstrassen 6 und 14, das zu Parikkala gehört.
Wenn der Ort in den letzten Monaten die Aufmerksamkeit der Medien auf sich gezogen hat, dann wegen dem Asylbewerberheim für Minderjährige, das dort vor einem halben Jahr eröffnet wurde.
Im Asylbewerberheim, das das neue Zuhause von etwa 80 jungen Männern ist, hat sich inzwischen Routine eingestellt.
Die Meinungen über die Einrichtung gehen immer noch weit auseinander, auch wenn sich Bevölkerung und Heimbewohner langsam annähern.
So kamen zum Tag der offenen Tür im Asylbewerberheim 300 Neugierige und im Heim gehen zahlreiche Hilfspakete ein.
Den Kern des 30 köpfigen Personals, das die Jungen betreut, bilden Gruppenleiter und Finnischlehrer.
Die Bewohner, Kurden aus dem Irak, Somalis und Afghanen, werden täglich vier bis sechs Stunden unterrichtet.
Entsprechend der gesetzlichen Regelungen in Finnland erhalten sie in Särkisalmi eine Bleibe, eine warme Mahlzeit pro Tag sowie juristische Hilfe.
Die Heimleitung arbeitet eng mit der finnischen Polizei zusammen.
Ordnungsschwierigkeiten gebe es nicht mehr, sagt die Leiterin Heli Hyvönen dem Etelä Saimaa.
Inzwischen kämen alle Nationen gut miteinander aus.
Für jeden der Jungs konnte zudem ein Tutor gefunden werden, der sich besonders um seinen Schützling kümmert.
Gefragt danach, was für Spenden das Heim gebrauchen könnte, antwortet Heli Hyvönen, grosse Zimmerpflanzen, Teppiche, Bilder und Poster, Bastelmaterial und bunte Kacheln. Aus den Kacheln fertigen die Jungs Mosaikarbeiten.
(19.08.2009, 17.15 Uhr, Quelle: Etelä Saimaa)
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