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Finnland in der Rezession.
Die Arbeitslosigkeit ist in Suomi in den letzten Monaten in fast allen Bereichen angestiegen.
Besonders komploziert ist es aber für frischgebackene Akademiker, einen guten Start in das Berufsleben zu finden.
Erschwerend kommt hinzu, dass die Änderung der Prüfungsverordnungen in den letzten Jahren - hin zum zweistufigen System (ausser bei den Medizinern) und Ersetzung von Studienwochen durch Punkte - zu einem Anstieg des Zuwachses an Akademikern führt.
Auf den Seiten der Universität Helsinki ermuntert Leena Itkonen vom Rekrutierungsbüro die Absolventen, dass sie froh und stolz sein sollten, die Prüfungen geschafft und somit eine wichtige Aufgabe in ihrem Leben gemeistert zu haben.
Nur nicht verzweifeln, rät sie, wer verzweifelt klinge, habe es schwerer, einen potentiellen Arbeitgeber von sich und seinen Fähigkeiten zu überzeugen.
Im Moment sei es wichtig, üerhaupt eine Arbeit zu finden. Wählerisch zu sein, könne man sich nicht leisten.
Eigene Aktivität sei gefragt und wer trotz aller Bemühungen keine Arbeit finde, solle auf freiwillige Tätigkeiten und Praktika setzen.
Sie würden wichtige Erfahrungen für den späteren Berufsweg vermitteln.
Bei internationalen Organisationen im Ausland steünden genügend Praktikumsplätze zur Verfügung.
Allerdings werden sie häufig nicht vergütet.
Aber, wenn man es sich finanzielle leisten könne....
Ob diese Aussagen geeignet sind, den jungen Akademikern Mut und Hoffnung zu machen oder ob sie eher von Hilflosigkeit zeugen, mag Jeder selbst entscheiden.
(15.08.2009, 3.00 Uhr, Quellen: Universität Helsinki, Universität Tampere)
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