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Der Kolumnist und Sportreporter des finnischen Boulevardblattes Ilta-Sanomat, Pekka Holopainen, hat ein Buch über die Karriere des Ausnahmeskispringers Janne Ahonen geschrieben. "Königsadler" (Kuningaskotka) ist heute erschienen.
Aus dem Buch erfährt man Dinge, die sehr an den Film über einen anderen finnischen Spitzenskispringer, Matti Nykänen, denken lassen.
Welcher Skisprungfan erinnert sich nicht an den historischen Moment, als Janne Ahonen 2005 in Planica der weiteste Sprung, den je ein Athlet zu Boden gebracht hatte, gelungen war.
Man hielt den Atem an und bangte mit Ahonen, der ihn nicht stehen konnte und stürzte.
Eine Behandlung im Krankenhaus in Slowenien lehnte Janne Ahonen aber ab, weil er, wie jetzt heraus kam, im Kater gesprungen war.
Am Vorabend hatte er mit Risto Jussilainen ausgiebig gebechert und Ahonen war der Überzeugung, dass das bei einer Blutuntersuchung auffliegen würde.
Das war aber nicht die einzige Sauftour, die Risto Jussilainen und Janne Ahonen gemeinsam absolvierten.
Im südkoreanischen Muju trieben sie es im Jahr 2000 so toll, dass sie von der Polizei in Handschellen ins Hotel gebracht wurden.
Auf dem Flughafen wurde ihnen später ein Einreiseverbot verkündet, von dem sie nicht wissen, ob es heute noch gilt.
Was sagen uns diese Episoden?
Dass Spitzensportler auch nur Menschen und keine Engel sind und dass es ein hoher Erfolgsdruck ist, der auf ihnen lastet.
Die Siege des Janne Ahonen und seine Popularität vermögen diese Eskapaden nicht zu schmälern.
(03.08.2009, 15.50 Uhr, Quelle der Information: Ilta-Sanomat)
(1) Mein Favorit bleibt Janne weiterhin!
Angela, 14.08.2009, 23.45 Uhr
(2) Ich finde es gut, dass Janne wieder springt. Und na ja, welcher Star hat keine Eskapaden...
Solveig, 15.08.2009, 13.09 Uhr
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