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"Näin ei voi jatkua" (so kann das nicht weitergehen) sagte die finnische Präsidentin Tarja Halonen gestern in Sotschi zu ihrem russischen Amtskollegen Dmitri Medwedew, als sie die Morde an Menschenrechtsaktivisten in Tscheschenien kommentierte.
Sie sprach auch andere sensible Themen wie die geplante Erhöhung der russischen Holzzölle und die finnischen Bedenken gegen Nordstream an.
Trotz deutlicher Worte verlief das 3. Treffen der beiden Staatschefs in diesem Jahr, das Medwedew als Zeichen des aufrichtigen Verhältnisses zwischen Finnland und Russland wertete, das weder von Politik, noch von der Wirtschaft oder vom Wetter abhänge, in lockerer, angenehmer Atmosphäre.
Tarja Halonen und Dmitri Medwedew sahen sich einig in der Verantwortung ihrer beiden Staaten für die Sicherheit Europas und den Schutz der Ostsee.
Eine saubere Ostsee sei ein Thema aller Anrainerstaaten betonte die finnische Präsidentin "Wenn nicht für uns, dann für unsere Kinder und Enkel".
Der russische Präsident Dmitri Medwedew nahm ihre Einladung, sie nächstes Jahr in ihrer Sommerresidenz in Kultaranta zu besuchen, dankend an.
Tarja Halonen sah sich Modelle der Olympiastadt 2014 an und interessierte sich besonders für die Olympoa-Universität und die Pläne zur Nutzung der Anlagen nach den Olympischen Spielen.
Der Besuch in der Schwarzmeerstadt bescherte dem finnischen Staatsoberhaupt auch Überraschungen.
So traf Tarja Halonen mehr zufällig den russischen Ministerpräsidenten Wladimir Putin und wurde vom russischen Präsidenten mit einem Buch über die Zeit Finnlands als Großfürstentum Russlands, die vor nunmehr 200 Jahren die Autonomie Finnlands einläutete, beschenkt.
Alles in allem ein Besuch des kleinen Nachbarn beim Grossen. Man bleibt untereinander im Gespräch und das ist gut für alle Seiten.
(12.08.2009, 13.50 Uhr )
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