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Vertraut man einer aktuellen Studie des Consulting Unternehmens Redera hat sich die Einstellung der Finnen zum Leben, zur Arbeit, zur Gesellschaft in den letzten vier Jahren entscheidend gewandelt.
Standen bei der letzten Umfrage für sie das Interesse an individuellem Genuss, die Suche nach Erlebnissen im Mittelpunkt, sind es jetzt weniger die materiellen Dinge.
Die Finnen wünschen sich bessere zwischenmenschliche Beziehungen, mehr Sicherheit, hoffen, dass sie allen Anforderungen des Lebens gewachsen sind.
Geld steht bei ihnen nun an letzter Stelle der Prioritätenliste.
Arbeit ist den Finnen wichtig und sie wünschen sich eine Arbeit, die sie ausfüllt.
Ihr Engagement im Beruf und für die Ziele des Unternehmens ist jedoch weniger ausgeprügt als noch im Jahr 2005.
89 Prozent der Bürger fühlen sich von ihrer Arbeit mehr gefordert als früher.
96 Prozent sind der Meinung, dass es heute erforderlich ist, in weniger Zeit mehr und mit kleineren Ressourcen zu erreichen als Jahre zuvor.
Für grössere Anschaffungen geben die Finnen weniger Geld aus.
38 Prozent haben ihre Ausgaben wegen der Rezession heruntergeschraubt.
Wegen der Klimaveränderung geben 37 Prozent, meist Frauen und Jugendliche im Alter von 15-25 Jahren, weniger aus.
Die Menschen legen höheren Wert auf kleine, lustbringende Produkte und Dienstleistungen als früher und geben mehr Geld für das Essen aus.
Befragt wurden 1.000 Bürger im Zeitraum von Juni bis August 2009.
(20.08.2009, 23.00 Uhr, Quelle: Taloussanomat)
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