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Durch die Frage eines aufmerksamen Lesers und Beobachters ist der Helsingin Sanomat auf ein kleines Geheimnis der Finlandia-Halle in Helsinki gestossen, das das vom bekannten finnischen Architekten Alvar Aalto entworfene Gebäude bis jetzt sorgfältig gehütet hat.
Von Alvar Aalto ist übermittelt, dass er es liebte, in seine Projekte kleine Gags einfliessen zu lassen.
Um einen solchen scheint es sich auch in diesem Fall zu handeln und der Leiter der Alvar Aalto-Stiftung Markku Lahti geht davon aus, dass der Effekt vom Architekten einkalkuliert war.
Um zu verstehen, wovon genau die Rede ist, sollten Sie sich das Bild zum Artikel im Helsingin Sanomat ansehen.
Es gibt in Helsinki zwei Punkte, von denen aus es so erscheint, als würden der Turm des Nationalmuseums und die Finlandia-Halle miteinander verschmelzen.
Diese optische Täuschung entsteht, wenn die dunklen Paneele der Nordseite des Daches der Konzerthalle sich genau in einer Linie mit der Nordwand des Turmes des Nationalmuseums befinden.
Von der Terasse des Cafes aus, das neben der Villa "Linnunlaulu" (Vogelsang) ist, scheint der Turm des Nationalmuseums aus dem Finlandia-talo herauszuwachsen.
Wenn man sich die Finlandia-Halle von der Terasse der Cafetaria des Strandes gegenüber anschaut, sieht es so aus, als würde der Turm des Nationalmuseums durch das Finlandia-Haus hindurch weitergehen.
Eine interessante kleine Entdeckung, die es sich vielleicht lohnt, beim nächsten Besuch der finnischen Hauptstadt mit eigenen Augen nachzuvollziehen.
(18.08.2009, 21.30 Uhr)
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