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Jedes Jahr kommen viele ausländische Arbeitnehmer nach Finnland, um bei der Beerenernte im Sommer zu helfen.
In diesem Jahr gab es einigen Wirbel um die Arbeitskräfte aus dem Ausland, weil die Beerenpflücker-Jobs wegen der schwierigen Wirtschaftslage auch von Finnen mehr nachgefragt waren und mancher Einheimische fürchtete, man nehme ihm die Arbeit weg.
Nun ermittelt die finnische Polizei in Lappland wegen Unklarheiten, die mit der Arbeitsvermittlung von ausländischen Beerenpflückern und mit Gehaltszahlungen für sie zusammenhängen.
Im vorliegenden Fall behaupten in Sodankylä beschäftigte Beerenpflücker, dass sie ohne Gehalt geblieben seien.
Das Beerenpflück-Unternehmen seinerseits will klären lassen, warum die Arbeiter mitten in der Beerensaison verschwanden.
Die Gruppe der Beerenpflücker, die aus Thailand geholt wurden ist, war Ende Juli in Sodankylä angekommen.
Bei einer thailändischen Frau, die sie rekrutiert hatte, mussten sie nach ihrer Ankunft je eintausend Euro zahlen.
Geld für ihre Arbeit hätten sie nach eigenen Angaben nicht erhalten und wie sie dem Fernsehsender MTV3 sagten, um überhaupt nach Finnland reisen zu können, grosse Schulden machen müssen.
Eine zweite Thailänderin habe ihnen geholfen, aus Sodankylä zu verschwinden.
(27.08.2009, 16.20 Uhr, Quelle: Helsingin Sanomat)
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