In den Nachrichten 2009 blättern
| vor
| Nachrichten-Übersicht April 2009
| zurück |
| Finnland-News | Nachrichten-Archiv | Meist diskutierte Finnland-Artikel | Finnland-Kommentare | Finnland-Kurzmeldungen | Parlamentswahl 2011 | Finland-Presseschau | Klatsch aus Suomi |
| Arbeitsmarkt und Arbeitskampf | Armee und Landesverteidigung | Aussenpolitik | Bildung | Computer und Internet | Dies und Das | Energie | EU | Film | Finanzen | Gesundheit | Immobilien | Karelisches | Kinder und Jugend | Kirche | Klima | Kommunen | Kriminalität | Kunst | Kurioses | Land-und Forstwirtschaft | Management | Medien | Migration | Musik | Natur | Parlament | Politik | Polizei | Preise | Promi | Proteste | Recht | Society | Soziales | Sport | Steuerrecht | Strassenverkehr | Tabak | Tourismus | Umwelt | Verbraucher | Verkehrsmittel | Waffen | Wahlen | Wirtschaft und Industrie | Weihnachten |
Je weiter unten in der Hierarchie des Arbeitsprozesses ein Finne steht, desto höher ist sein Krankenstand.
Das ist das Fazit, das sich aus den im Iltalehti am Wochenende veröffentlichten Daten und Berichten zu den Ausfallzeiten durch Krankheit in Finnland ziehen lässt.
Die geringste Zahl an Krankentagen lässt sich bei Ärzten feststellen, die höchste bei Reinigungskräften. Während Ärzte krankheitsbedingt im Durchschnitt 7,76 Tage pro Jahr der Arbeit fernbleiben, sind es bei Putzfrauen 30,34 Tage.
Wer sich im Arbeitsleben aufgehoben und gebraucht fühlt, fällt seltener aus.
Ein Arzt hat es schwer Ersatz für sich zu finden und einen Anrufbeantworter laufen zu lassen, der Patienten darauf hinweist, dass der Arzt wegen Krankheit keine Sprechstunden durchführen kann, ist auch keine gute Lösung.
Wer Verantwortung für andere trägt, nimmt sich seltener eine Auszeit. So haben private Unternehmer weniger Zeit, in sich hineinzuhorchen und den Wehwehchen des Körpers nachzuspüren. Sie gehen motiviert in ihrer Arbeit auf.
Die Zahlen bedeuten aber nicht, dass Ärzte gesünder sind als Reinigungskräfte und so besteht bei hochmotivierten Menschen auch die Gefahr, die eigene Gesundheit zu leicht zu nehmen.
(23.04.2009, 12.30)
Ihr Kommentar zum Artikel.
Wir freuen uns über Ihr Feedback.