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Es waren nachdenkdenkliche Worte, die man von von der finnischen Gesundheits-und Sozialministerin Liisa Hyssälä gestern in ihrer Kolumne im Turun Sanomat lesen konnte. Braucht Finnland eine Rentenobergrenze?
Die Diskussionen über die Rentenhöhe in Finnland waren aufgeflammt, als die Pension für den in Ruhestand gegangenen ehemaligen Fortumchef Mikael Lilius bekannt wurde. Über 40.000 Euro Pension erhält er nun monatlich.
Und sie wurde weiter angeheizt durch die von der Rentenanstalt bekanntgebenen Zahlen:
Finnland gehört zu den wenigen westlichen Ländern in denen keine Rentenobergrenze besteht.
"Übermäßige Renten könnten das Vertrauen der Öffentlichkeit in die Rentengerechtigkeit schmälern", schrieb die Ministerin in ihrem Artikel, wies aber zugleich darauf hin, dass die Rentensysteme der einzelnen Länder stark von einander abweichen würden und nicht wirklich vergleichbar wären.
Man müsse Vor-und Nachteile einer Kappung der Renten genau abwägen.
Gegen den Gedanken, die Renten in Finnland möglicherweise zu deckeln, wenden sich Befürworter des jetzigen Modells mit dem Argument, dass hochbezahlte Führungskräfte freiwillig grosse Summen in das Rentensystem einzahlen würden und somit ihre Rentenhöhe gerechtfertigt sei.
Eine Kappung der Renten würde nach ihrer Meinung zu mehr Ungerechtigkeit als derzeit vorhanden führen.
(16.04.2009)
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