| Naantali | Sehenswürdigkeiten |
(schwedisch: Nådendal)
Das idyllische Naantali (17 km westlich von Turku, 173 km von
Helsinki, 163 km von Tampere und 828 km von
Rovaniemi entfernt. ) ist Finnlands ältester Kur-und Erholungsort.
Seit 1967 verfügt die 13.000 Einwohnerstadt (251,05 qkm; 254 Einwohner pro qkm) über eine Fähranbindung über Marienhamn nach Kapellskär in Schweden.
Sehenswert ist neben den zahlreichen historischen Holzbauten in der Innenstadt (ein Bummel entlang der Mannerheiminkatu ist unbedingt empfehlenswert) auch die Kirche, die als einzige vom Kloster Vallis
Gratiae, das hier um 1443 angelegt und schon 100 Jahre später auf Grund der Reformation wieder geschlossen wurde, übrig geblieben ist.
Der Barockturm wurde 1797 aufgesetzt und die Kirche
mehrfach restauriert.
Im Sommer ist die Kirche täglich von 10-20 Uhr geöffnet.
Wenn Sie sich für die Geschichte des Klosters interessieren, gehen Sie zum Naantalier Fremdenverkehrsverein. Dort ist sie mit Miniaturfiguren nachgestellt.
Vom Aussichtsturm der Stadt, der auf dem Wasserspeicher des ehemaligen Kurbades errichtet wurde und heute neben dem Quellenhaus (Ende des 17. Jahrhunderts) und dem Fastpavillion Marisali zu den überbleibseln reicher,
Anfang des 17. Jahrhunderts begründeter Badetradition zählt, aus kann man nicht nur den Blick auf
Katinkulta, die Sommerresidenz des finnischen Präsidenten genießen, sondern auch die malerische Naantalibucht auf sich wirken lassen.
Wollen Sie Finnlands Staatsoberhaupt ein wenig "näher" sein, dann lassen Sie sich durch den Garten von Kultaranta führen. Sie werden dann auch das Granitschloß, das Lars Sonck für den Kaufmann Alfred Kordelin entwarf, kennenlernen.
Anders als andere Städte hat Naantali sein Erscheinungsbild im wesentlichen nicht konsequenter Stadtpanung zu verdanken. Sondern der Macht des Klosters, die die Stadt längs des Pilgerweges innerhalb der Klostermauern wachsen ließ.
Jährlich zieht es ca eine halbe Million Touristen nach Naantali. Für ca 200.000 von ihnen ist der Muminpark der Hauptgrund fürs Kommen.