Mücken, die zart gebauten Insekten mit ihren langen dünnen Beinen sind ein Teil des Mythos Finnlands.
Mit Finnland verbindet man gemeinhin neben der Kälte eben auch die Mücken.
Treten Mücken in Finnland häufiger auf als anderswo?
Das lässt sich so nicht sagen, weil auch in Mitteleuropa in der Nähe von Gewässern über sie gestönt wird. Und Finnland ist nun mal das Land der 1000 Seen.
Und so ist die Häfigkeit des Auftretens von Mücken vom Landstrich und auch vom Wetter abhängig.
Die erwachsenen weiblichen Mücken sind die wahren Quälgeister. Sie ernähren sich blutsaugend. In dem sie Säugetieren oder Vögeln Blut absaugen, beschaffen sie sich die Nahrung, die sie zum Erzeugen ihrer Eier brauchen.
Wie finden Mücken sogar in einem dunklen Raum auf die
Haut von Menschen?
So wie sie ihr Ziel auch im Freien suchen. Mit Hilfe ihrer Fühler
stellen sie Lufttemperatur und Luftfeuchtigkeitsveränderungen fest und
finden so ihr Ziel.
Aber von den 50 Mückenarten, die es gibt, haben es nur 5 auf Menschen abgesehen.
Sie sind in Sumpfgebieten, manchmal auch an Seen und vor allem in Lappland insbesondere Anfang bis Mitte Juli ein Problem.
Es wird kaum jemanden wundern, das der Finne Henri Pellonpää seit 1995 im Guinessbuch der Rekorde als derjenige verzeichnet ist, der in 5 Minuten am meisten Mücken erschlagen hat. Er schaffte immerhin 21.
Mücken werden 5-10 mm lang. Sie begegnen uns von Frühjahr bis Herbst.