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Nachdem im Revisionsprozess das Urteil gegen den 34 jährigen Verteidiger Jere Karalahti, der in der letzten Saison für Freezer in Hamburg spielte, von 1 Jahr und 8 Monaten Freiheitsstrafe auf Bewährung wegen Finanzierung von Drogenkauf bestätigt wurde, erwägen sowohl die Verteidigung, als auch die Anklage, Beschwerde beim Obersten Gericht gegen dieses Urteil einzulegen.
Karalahti sieht sich enttäuscht und ungerecht behandelt, ist andererseits aber froh, dass der Ankläger mit seinem Antrag von 6 Jahren Freiheitsentzug nicht durchgekommen ist.
Die Anklageseite zieht eine Beschwerde in Betracht, weil die verhängte Geldstrafe gegen Karalahti von der Berufungsinstanz aufgehoben wurde.
Der Vater von Jere Karalahti, Kriminalkommissar Alto Karalahti wollte sich gegenüber dem Boulevardblatt "Seiska" nicht zum Vorgang äussern und wird mit den Worten: "Dafür hat Jere einen Anwalt."
Wo Jere Karalahti in der nächsten Saison spiele, in jedem Fall im Ausland, stehe nach Aussagen seines Managers Juuso Pullianien noch nicht fest. Schweizer Vereine hätten Interesse an ihm gezeigt.
Den Sommer verbringt Jere Karalahti mit Ehefrau Susanna und Töchterchen Ronja zu Hause in Finnland.
07.04.2009 (Quelle: Seiska 14/2009 S. 18-19)