Mitte Dezember 2000 wurde auf dem Campingplatz Rastila im Osten Helsinkis der bisher größte Ecstasyfund Finnlands gemacht. Mehrere zehntausend Pillen, die vermutlich aus Estland stammen. Eine Einzelne wurde für knapp 100 FIM gehandelt.
In einem der größten finnischen Prozesse gegen Drogenhandel und Geldwäsche ergingen Ende Juni 2001 vor dem Bezirksgericht in Vantaa die Urteile.
Der aus Kotka stammende Kopf der Bande wurde zu einer Haftstrafe von 10 Jahren, 2 Mitglieder zu Gefängnisstrafen von 6-7 Jahren und 9 zu kürzeren Strafen verurteilt. Sie hatten insgesamt ca 500 kg Haschisch und kleinere Mengen Amphitamine aus den Niederlanden eingeschmuggelt.
Entsprechend einer im Dezember 2000 veröffentlichten Studie des Nationalen Forschungs-und Entwicklungszentrums für Wohlfahrt und Gesundheit in die in den Jahren 1998-2000 zwischen 50.000 und 80.000 junge Leute eingebunden waren, sind mehr als die Hälfte der 14-15 jährigen Finnen bereits mit Drogen in Verbindung gekommen.
20 % von ihnen hat selbst illegale Drogen probiert. Meist haben sie sie von Freunden oder Klassenkameraden erhalten. Am anfälligsten sind dabei anscheinend Mädchen. Und mehr als die Hälfte der Befragten gab an, das es für sie kein Problem sei, an Drogen zu kommen.
5 % der Finnen geben zu, Drogen probiert zu haben oder sie zu konsumieren.
(Gallup 2001)