
In der Nähe von Nurmes, einer Stadt mit 12.000 Einwohnern am nördlichen Ende des Pielinen-Sees, ist Bomba, ein Ort, den sich der Finnland-Besucher nicht entgehen lassen sollte.
Früher war es in Karelien üblich, daß mehrere Generationen in einem Haus lebten.
Das ursprüngliche Bomba-Haus wurde von Jegor Bombin für seinen einzigen Sohn Dimitri gebaut. Es war 25 Meter lang, 10 Meter breit, hatte 25 Zimmer und stand in Viipuri.
In einem Ende wohnte die Familie mit 24 Personen in drei Stockwerken und am anderen Ende die Haustiere in zwei Geschossen.
Nach dem Tod von Dimitri wurde das Haus in fünf Teile geteilt, für jeden Sohn ein Teil.
Im Jahr 1934 wurde das Haus abgebaut und das Holz wurde in fünf Stapel geteilt. Jeder Sohn zog ein Los.
Das neue Bomba-Haus, in dem jetzt mehrere Gaststätten, in denen es karelische Nationalspeisen gibt, beheimatet ist und das karelische Dorf (viele Holzhäuser im alten Stil) wurden im Jahr 1978 fertiggestellt.

Unmittelbar neben dem karelischen Dorf ist ein Jahrmarkt. Hier gibt es alles, was das Touristenherz begehrt: von Holzplastiken, über Trachten und Landschaftsbilder bis hin zu Leckerbissen der karelischen Küche.
Der Markt ist nur vormittags geöffnet. Das sollte man bei der Planung des Ausflugs beachten. Und vielleicht nutzen Sie die Gelegenheit auch gleich zu einem Besuch im Erlebnisbad im benachbarten Sotka.